Spanien – Monaco, unterwegs im Süden Europas

Spanien – Monaco, unterwegs im Süden Europas

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Diese Woche führt mich zunächst von Deutschland über Frankreich nach La Jonquera zur Landesgrenze in Spanien. Verzeiht meine Unlust diesen Abschnitt fotografisch festzuhalten, das Wetter war einfach deprimierend. Vor mir liegen jetzt noch gute 1200 km Landstraße quer durch Spanien nach Vigo in Galizien.

Von La Jonquera führt die NII entlang der Costa Brava nach Barcelona. Ab Girona geht es dann über die C25 Richtung Vic, Lleida und Zaragoza ins Landesinnere. Ab hier schlängelt sich die N122 quer durch Spanien bis Portugal.

Spanien

Diese N122 ist für mich eine der schönsten Strecken die durch den Norden Spaniens führen. Mittelalterliche Dörfchen reihen sich auf wie an einer Perlenkette. Teils unberührte Natur im Tal des Flusses Duero, aufgelockert durch modern anmutende Gebirgszüge mit Solar- und Windkraftanlagen wechseln sich ständig ab.

Spanien

Es fühlt sich an als ob die Zeit hier stehen geblieben wäre. Alles wirkt so natürlich und harmonisch, das ganze Land strahlt unglaubliche Ruhe und Zufriedenheit aus.

Spanien

Von Vigo geht es ganz im Norden Spaniens, entlang der Biskaya nach Santander und Bilbao im Baskenland.

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Der Weg über die Pyrenäen zurück nach Frankreich führt mich dann nach Toulouse und auf direktem Weg nach Carcassonne. Hier gibt es eine vollständig erhaltene Festungsanlage aus dem 11. Jahrhundert zu bestaunen.

Carcassonne

Ganz im Süden Frankreichs, immer am Mittelmeer entlang, findet man in Nimes eine beindruckende Ruine. Ende des 18. Jahrhunderts wurde hier das mächtige Theatre de Nimes erbaut und 1802 eingeweiht.

Theatre de Nimes

Am 27. Oktober 1952 wurde dieses imposante Bauwerk durch Brandstiftung komplett zerstört. Lediglich der ehemalige Eingangsbereich mit den wuchtigen Säulen ist noch erhalten.

Theatre de Nimes

Weiter geht es nach Marseille und dann entlang der Cote d’Azur auf der A8 Richtung Italien. Ein gewisses Urlaubsfeeling kann ich selbst auf der Autobahn nicht verleugnen. Radio aus, Fenster auf und den Sound von Ferrari, Lamborghini und Porsche geniessen.

Nizza

Nach Cannes und Nizza lässt sich die Welt der Reichen und Schönen nur noch von Monaco toppen. Das ist eine Welt für sich, in die wir nie gehören werden. Vielleicht auch gut so.

Monaco

Von hier wird es morgen ganz unspektakulär über Italien und die Schweiz zurück in die Heimat gehen, wo mich dann nächste Woche ein neues Abenteuer erwartet.

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